logo_b18.png
logo_piotrowski.png
Menü

Therapien, Behandlungen, Leistungen

In meiner modern eingerichteten Praxis können Sie eine Vielzahl an physiotherapeutischen Behandlungen in Anspruch nehmen.

Von den klassischen Therapieanwendungen der Krankengymnastik bis hin zu einem erweiterten Angebot an speziellen und ergänzenden Behandlungsmethoden, wie die der Osteopathie, können wir Ihnen durch (be)ständige Weiterbildung ein weitreichendes Spektrum anbieten.

Viele der hier angebotenen Behandlungen können wir auch als Hausbesuch bei Ihnen vor Ort durchführen.

Des Weiteren können Sie in unserer Praxis individuelle Behandlungsgutscheine erwerben.

Es ist jederzeit möglich, für bestimmte Anwendungen / Leistungen nach speziellen Angeboten bzw. Kosten in unserer Praxis nach zu fragen.

 

Bitte klicken Sie auf den Button "alle aufklappen" oder auf die einzelnen Therapiebehandlungen für eine erweiterte Ansicht.

 

Osteopathie

osteopathie Eine aus den Vereinigten Staaten, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einem Herrn Still erstmals ins Leben gerufene, ganzheitliche Sichtweise auf die Funktion und Struktur des menschlichen Körpers.

Als erstes wurden lediglich die Knochen und ihre unterschiedliche Form genauestens untersucht.

Später haben sich immer mehr Schüler und Studenten mit dieser THEORIE weiter mit anderen Strukturen wie Muskeln, Nerven, Faszien und schließlich auch explizit mit dem Schädel und seiner genauen Bewegungsmöglichkeit, den sogenannten Suturen, auseinander gesetzt.
Daraus entwickelte sich die Cranio-Sacrale Osteopathie.

Leben ist Bewegung. Dies ist und bleibt einer der Schlüsselsätze. Alles was lebt, muss sich bewegen bis in die kleinste Zelle. Da, wo die Bewegung nicht möglich ist und/oder durch eine Kompensation ersetzt wird, ist die Gefahr einer Läsion oder Dysfunktion sehr groß.

Hier setzt die Osteopathie an. Strukturen so in Bewegung zu bringen, in ihrem vielseitigen und komplexen Zusammenspiel so zu mobilisieren, dass die Reinformation eine Selbstheilung ermöglicht.

Gewebe brauchen Sauerstoff zum Erneuern und Erhalt. Dies erfordert eine optimale Zirkulation und einen ebensolchen Stoffwechsel. Da, wo Blockaden und Bewegungseinschränkungen selbiges verhindern, kann die Osteopathie wirken. Sie ist keine Heilung, sondern die Unterstützung, der oben genannten Notwendigkeiten; was wiederum den Selbstheilungsprozess fördert.

Osteopathie erkennt alle schulmedizinischen Grundlagen der Anatomie, Physiologie und Biochemie an. Das ist die Basis. Der Körper muss in seiner Funktion auch wissenschaftlich gelesen und verstanden werden. Nur so lässt sich die Störung in der Funktion und der Struktur erkennen und behandeln.

Und die Ostepathie kennt Grenzen: Wenn eine Struktur eine Schädigung oder Veränderung erfahren hat, welche nicht wieder herzustellen ist, können auch wir nur unterstützend und im individuellen Bereich therapieren.

Gute Behandlungsmöglichkeiten sind alle Kompensationen, die an ihre Grenzen gekommen sind und daher Schmerzen und Funktionsstörungen bereiten:

  • supmandibuläre Dysfunktion im Kiefergelenk
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Wirbelsäulen Schmerzen
  • Gelenkschmerzen unklarer Ursache, aber auch im rheumatischen Formenkreis
  • Gynäkologie, Schwangerschaft
  • chronische Schmerzen
  • Neurologische Systeme (Tinitus, Schwindel, etc.)
  • Atemwegsbeschwerden

Wichtig ist, dass der/die Therapeut/in erfolgreich nach den Richtlinien des Verbandes mit der genügenden Anzahl an Stunden ausgebildet wurde. Lassen Sie sich ruhig die Ernennungsurkunde zeigen.

Krankengymnastik / Physiotherapie

Das sind die medizinischen Schwerpunkte für eine krankengymnastische Behandlung:

  • Orthopädie
  • Chirurgie
  • Neurologie
  • Traumatologie
  • Gynäkologie

Viele Techniken und Methoden stehen uns dabei zur Verfügung:

  • Mobilisation
  • Stabilisation
  • Kräftigung der Muskulatur
  • Arbeiten mit verschiedenen Geräten und Widerständen

Immer ausgerichtet auf das jeweilige Ziel der Behandlung.


Des Weiteren beschäftigen wir uns mit dem großen Feld der Neurologie in Form von PNF (Propiorezeptive Neuromuskuläre Faszilitation) und der Bobath'schen Methode.

Nicht zu vergessen die Schwangerschafts- und Beckenbodengymnastik.
Rückenschule und Funktionelle Bewegungstherapie gehören ebenso zu unseren Standards.

KG Gerät (Geräteunterstützte Krankengymnastik)

Durch gezieltes Training mit den dazu notwendigen Kraftgeräten ist die komplette Wiederherstellung erst gewährleistet. Die wichtigsten Maschinen zum Muskelaufbau stehen zur Verfügung.

Anwendung:

  • nach Hüft- und Knie Operationen
  • bei Schulterimmobilität
  • zur Wirbelsäulenkräftigung und Stabilisierung der wiedererlangten Beweglichkeit

Manuelle Therapie

Auf Grund verschiedenster Ursachen kann es in den Gelenken des menschlichen Körpers zu Bewegungseinschränkungen und Kontrakturen kommen. Diese führen unbehandelt zu Kompensationen im gesamten Organismus und somit zu weiteren Schmerzen und Bewegungsproblemen.

Ein Gelenk hat eine ganz bestimmte physiologische Aufgabe und ist in seiner Funktion abgestimmt auf ein Zusammenspiel aller weiteren Funktionen im Bewegungsablauf.

Hauptursachen zur Behandlung mit Manuellen Therapietechniken sind:

  • Arthrose (Teil des rheumatischen Formenkreises)
  • Postoperative Bewegungseinschränkungen
  • Gelenkblockaden
  • Dysbalancen in der Muskulatur
  • Kapselmuster (bestimmte Einschränkungen einer Bewegungsqualität)

In der Therapie wird mit Hilfe verschiedenster Techniken versucht, dem Gelenk wieder seine alte Bewegungsfreiheit und Funktion zurück zu geben. Blockaden werden gelöst und regressive Strukturen gedehnt.

PNF (Propiorezeptive Neuromuskuläre Faszilitation)

Diese neurophysiologische Technik in Amerika erforscht und hier als KG Neuro anerkannt, ist vor allem bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie:

  • Schlaganfälle
  • Hemiparesen
  • Parkinson
  • spastische Erkrankungen
  • Querschnittlähmungen

sehr sinnvoll.

Aber auch muskuläre Dysbalancen oder Gleichgewichtsstörungen lassen sich mit dieser komplexen Einflussnahme hervorragend therapieren.

Schlingentisch

Unter Abnahme des eigenen Körpergewichts wird der Patient in eine Vorrichtung eingebunden und unter Traktion bzw. Zug aus dem Belastungsmuster seiner Wirbelsäule gestreckt.
Hals und Lendenwirbelsäule werden so physiologisch entlastet und die neurologischen Strukturen, welche für die Schmerzen ursächlich sind, befreit.

In Kombination mit statischen und dynamischen Übungen ist dies eine ideale Behandlung bei Bandscheibenproblemen (Prolaps-Protrusionen), da eine direkte Schmerzlinderung hergestellt werden kann.

Manuelle Lymphdrainage / KPE

Die manuelle Lymphdrainage / KPE (komplexe physikalische Entstauungstherapie) ist eine in den 60er Jahren fundiert erforschte Therapie zur Verringerung und Verhinderung einer Ödembildung unterschiedlicher Ursachen.

Ödeme sind Flüssigkeitsansammlungen im Interzellularraum also außerhalb der Gewebe und Gefäßzelle. Diese Flüssigkeitsansammlungen haben unterschiedliche Ursachen. Die häufigste ist im kleinen Bereich das Hämatom oder der Blaue Fleck. Durch ein Trauma gelangt Blut in das Gewebe und bindet Wasser an Eiweißmolekühle. Abwehrreaktionen lassen noch mehr Flüssigkeiten in das Gebiet der Schädigung und somit verdickt sich das Hämatom.

Etwas anders aber im Ergebnis ähnlich sind postoperative Ödeme. Hier wird vor allem nach Krebserkrankungen ein Teil oder sämtliche in der Nähe des entfernten Tumors befindlichen Lymphknoten entfernt und somit sind für die Transportleistung der Flüssigkeiten außerhalb der Blutbahn keine Kapazitäten mehr vorhanden. Die Gewebeflüssigkeiten stauen sich und es entstehen Ödeme in Beinen, Armen, Rumpf und Gesicht.

Weitere Gründe für eine Ödembildung sind:

  • Herzerkrankungen (verringerte Leistung)
  • Adipositas (Lipödeme)
  • Venenerkrankungen (Phlebödeme)
  • Idiopatiche Ödeme (Leistungsschwäche bzw. geringe Anzahl von Lymphgefäßen)
  • Schwangerschaft (Begleit Probleme)

In der Therapie wird versucht, den Ursachen entsprechend auf eine verbesserte Transportleistung der Lymphgefäße Einfluss zu nehmen und die Schwellung zu verringern. Sanfte Drainagebewegungen mit den Händen fördern die Kontraktionsfähigkeit der Gefäße und leiten das Gewebewasser in die Entsorgungsrichtung. Anschließend wird das Gewebe komprimiert. Entweder durch Bandagen oder spezielle Strümpfe.

Nur eine qualifizierte Weiterbildung in dafür ausgewiesenen Schulen beinhaltet auch das komplette medizinische Wissen um die Komplexität dieser Erkrankungen.

Massage-Therapien (BGM, Reflexzonen)

Massage:

Die klassischen Massage Techniken werden eingesetzt zur:

  • Lockerung der Muskulatur
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Behandlung von Myogelosen (Ablagerungen in der Muskulatur)
  • allgemeinen Entspannung

Bindegewebsmassage:

  • Behandlung und Einwirkung auf das Vegetative Nervensystem
  • bei Angina Pectoris
  • Asthma Bronchale
  • Menstruationsbeschwerden

Colonmassage:

Bei Störungen im Bereich Verdauung und Darmtätigkeit.

Fußreflexzonenmassage:

Hier wird auf eine besondere Art Einfluss auf den Körper ausgeübt.

  • zur Befundung und Erkennung von Krankheitsursachen

Periostbehandlung

Eine knochen- und muskelbezogene Schmerztherapie über die Reizpunkte der Knochenhaut (Periost = Knochenhaut).

Elektrotherapie

Unter Zuhilfenahme niederfrequenter Reizströme werden in der Muskulatur durch die Übertragung auf Nervenleitbahnen, schmerzlindernde Impulse physiologisch umgesetzt.

An den Elektroden kommt es zu einer Zirkulationsanregung und somit zu einer Schmerzdämpfung.
Spezielle Stromformen sind zur Unterstützung und Wiederherstellung bei neurologischen Ausfällen (Lähmungen) und Sensibilitätsstörungen wirksam.

Ultraschall

Wärmetherapie zur Anregung der Durchblutung in tieferen Gewebeschichten und Gelenken.

Hierbei wird nicht die Oberflächenzirkulation angeregt, sondern im Muskel- und Kapselgewebe für eine Verbesserung der Trophik gesorgt. Durch diese Tiefenwirkung ist die Ultraschallbehandlung sehr gut für Patienten geeignet, die eine Zirkulationssteigerung auf Grund von Ödembildung bei Lymphstauungen vermeiden müssen.
Auch direkte Einflussnahme auf Triggerpoints (fibrotische Muskelknoten) in der Muskulatur ist möglich.

Ebenfalls lassen sich gut Ergebnisse bei der Behandlung von Knie- und Hüftgelenksarthrosen erzielen.

weitere Behandlungsmethoden

  • Rückenschulung
  • Kinesio Tape
  • Naturmoorpackungen (Fango)
  • Heißluft
  • Eisanwendung